Güterwagen

Güterwagen

Die Güterwagenbauarten entstanden aus den Bedürfnissen der Versender. Größe, Form und Ausstattung ergaben sich aus den zu befördernden Gütern. Nässe- und Temperaturempfindlichkeit, Schüttfähigkeit und andere Eigenschaften ergaben die dafür geigneten Wagenbauarten. Diese Wagengattungen wiederum entwickelten sich aus den Erfahrungen der Nutzer und der technischen Entwicklung im Verlaufe der Jahrzehnte immer weiter. Neben den Wagen im Eigentum der Eisenbahngesellschaften entstanden Güterwagen für spezielle Zwecke nur als Privatwagen. Diese Wagen mussten aber den technischen Normen der Verwaltungen genügen. Deshalb können für die Untergestelle, Laufwerke und Bremsen die Zeichnungen der Verwaltungen zugrunde gelegt werden.
Deshalb werden hier die Güterwagen zuerst in Staatsbahn- und Privatbahnwagen untergliedert. Innerhalb dieser beiden Gruppen dann nicht chronologisch aufgeführt, sondern nach den Wagengattungen.
Innerhalb der Güterwagengattungen werden dann die verschiedenen Bauarten nach der Endstehungszeit eingeordnet.

- Staatsbahnwagen
       - preußische Bauarten (bis etwa 1908)
       - Verbandsbauarten (1908 bis etwa 1925)
       - Austauschbau (ab 1926)

- Privatwagen (für alle Epochen)


Leider konnten zu den einzelnen Wagengattungen nicht alle Ausführungen dargestellt werden, weil deren Unterlagen in meinem Archiv nicht verfügbar sind.


Staatsbahnwagen

Hierunter fallen alle Güterwagen, die durch die deutschen Eisenbahnverwaltungen seit Beginn beschafft wurden. Am Beginn dieser Entwicklung gab es  lediglich jeweils eine bedeckte und offene Güterwagenbauart.

Privatwagen

Zu den Privatwagen zählen die Bauarten, die ausschliesslich für ein bestimmtes Gut oder eine bestimmte Beförderungsstrecke vorgesehen sind. Diese Güterwagen waren Eigentum des Versenders, also einer Privatperson oder Firma. Diese Wagen wurden nach den bestehenden technischen Normen gebaut und von der zuständigen Eisenbahnbehörde für den Verkehr genehmigt.