Zwei- und dreiachsige Bauarten

Der vollbeladene Güterwagen sollte 200 Zentner, also 10 Tonnen aufnehmen können. Darauf waren die Tarife berechnet. Deshalb entstanden unterschiedlich große Wagenkästen mit den entsprechenden Untergestellen und weiteren spezifischen Merkmalen. Eine Besonderheit war der preußische Hochbordwagen (auch "Hornviehwagen" genannt) von 1883/84 mit seitlichen zweiflügligen Türen.


Wagen bis 15 t Ladegewicht

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Offene Güterwagen bis 15 t Ladegewicht, mit herausnehmbaren Bordwänden mit oder ohne Bremse.

Kokswagen

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O-Wagen hat höhere Bordwände und längeren Wagenkasten mit und ohne Bremserhaus

Kohlenwagen

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O-Wagen mit eisernen oder hölzernen Bordwänden mit und ohne Bremserhaus

Rungenwagen

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Niedrige Bordwand einsteckbare Rungen Sprengwerk großer Achsstand mit und ohne Bremse

Schienenwagen

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Zweiachsige Schienenwagen ohne seitliche Bordwände eiserne Rungen keine Handbremse.

Langholzwagen

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Langholzwagen mit Drehschemel immer als Pärchen gekuppelt mit und ohne Bremserhaus

Spezialwagen

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Die große Vielfalt erlaubt hier nur ein Beispiel als Bild
preußischer Kohlentrichterwagen

Bahndienstwagen

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Hierzu zählen Wagen für Transporte verschiedenster Art
Schotter, Lokomotiven, Wagen