Länderbahn-ohne Preußen - Normalspur

Länderbahn-ohne Preußen

In allen deutschen Ländern wurden mit eigenen Verwaltungen Eisenbahnen betrieben. Die Lokomotiven dafür wurden oft mit ausgewählten Lokomotivfabriken konstruiert und auch dort beschafft. Die norddeutschen Länderbahnverwaltungen in Oldenburg und Mecklenburg ließen oft nach preußischen Musterblättern bauen. Oldenburg arbeitete dabei fast immer mit der HANOMAG zusammen. Sachsen bevorzugte die Lokfabrik von R. Hartmann in Chemnitz, wie auch die süddeutschen Länderbahnen Lokfabriken aus ihren Territorien favorisierten.


Königlich Sächsische Staatseisenbahnen

Die Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen verwalteten neben den normalspurigen Strecken auch ein weitverzweigtes schmalspuriges Netzt mit 750 mm Spurweite.

Großherzoglich Oldenburgische Staatseisenbahnen

Die Großherzoglichen Oldenburgischen Staatseisenbahnen benutzten preußische Musterzeichnungen für ihre Dampflokbauarten, bevorzugten aber die Lokomotivfabrik HANOMAG vormals G. Eggestorff in Linden bei Hannover.