Henschel-Hefte[1]
Die Henschel Hefte waren zwischen 1930 bis 1939 die erste Werkszeitschrift bei Henschel & Sohn in Kassel. Als Hausmitteilungen sollten sie mit ihren Inhalten die Arbeit und die Erzeugnisse der Firma in die Öffentlichkeit bringen. Die Beiträge waren deshalb auch populär geschrieben.
Später folgten noch der Henschelstern für die Werksangehörigen und die Henschel-Nachrichten als technische Information.
Obwohl es keine eindeutigen Belege dafür gibt, liegt der Schluss nahe, dass das erste Henschel-Heft auf das Wirken des Oberingenieurs Dr.-Ing. Kurt Ewald zurückgeht. An seiner früheren Wirkungsstätte bei HANOMAG in Hannover-Linden gab es eine Werkszeitschrift, deren Inhalt und Form offensichtlich das Vorbild für die Henschel-Hausmitteilungen war. Durch die Aufgabe des Lokomotivbaues bei der HANOMAG kam Kurt Ewald nach Kassel. Mit dem ersten Henschel-Heft wurde er Schriftleiter für alle weiteren Publikationen.
Nach den beiden ersten Heften, vom Juni und Dezember 1930, die im Inhalt den Henschel-Lokomotivbau darstellten, folgte im Februar 1931 das erste Kraftwagenheft als Sondernummer. Jährlich erschien ein Henschel Heft zum Lokomotivbau zu dem zwischendurch ein Kraftwagenheft als Sondernummer eingelegt wurde. Insgesamt sollen so zehn Hefte erschienen sein, Fortan wurden alle Hefte fortlaufend nummeriert. Deshalb gibt es bei den Henschel-Heften keine Ausgaben 6 bis 10. Das letzte herausgegebene Heft trug die Nummer 16, war ein Kraftwagenheft und erschien im Februar 1939.
Die Inhalte aller Henschel-Hefte sind in drei Formen bestellbar. Eine detaillierte Beschreibung der Inhalte wird bei den Artikeln sichtbar.
